NIT 2:3 EHC

Drittel 1:

Der EHC startete stark in das erste Drittel in Nürnberg und setzte von Beginn an den Gegner stark unter Druck. Folgerichtig war auch das Tor von Chris DeSousa in der 8. Minute nach einer traumhaften Vorlage von Taro Hirose. Die zweite Hälfte des 1. Drittels fanden die Nürnberger besser ins Spiel, vor allem durch ein starkes Power Play in dem Simon Wolf einige Male eingreifen musste.

Drittel 2:

Das 2. Drittel startete ähnlich wie das erste, und zeigte eine druckvollen Münchner Forecheck. Mehrere Strafen des EHCs allerdings, ließen den Nürnbergern die Chance ihr Überzahlspiel zu präsentieren, in welchen Simon Wolf erneut mehrfach gezwungen war München im Spiel zu halten.

Drittel 3:

Das letzte Drittel startete gut für München, wobei Adam Brooks (nach erneuter Vorlage von Taro Hirose) auf 0:2 vorlegen konnte. Kurz darauf fanden die Nürnberger wieder besser ins Spiel und konnten zwischenzeitlich in den Minuten 46 und 48 über Evan Barratt und Thomas Heigl ausgleichen. Kurz darauf folgte allerdings eine 5:3 Möglichkeit für München nach (unnötigen) Strafen von Weber und Barratt. Diese Einladung ließ sich München nicht nehmen und stellte die Führung, durch das einzige Powerplay Tor dieses Spiel, über Tobias Rieder wieder her. Die letzten 5 Minuten erhöhte Nürnberg den Druck nochmals und spielte zwischenzeitlich mit 6:4 Überzahl. Jede Chance konnte von einem sehr starken Simon Wolf entschärft werden.

Fazit:

München zeigte eine lange ersehnte Reaktion auf die Blamagen der letzten Spiele. Insbesondere die Defensive stand diese Spiel kompakter und war schneller im Backcheck, wodurch deutlich weniger Konter zugelassen wurden als die Spiele davor. Falls es dennoch zu einem Breakaway kam, behielt Simon Wolf die Ruhe und sicherte München sehr gut ab. Insgesamt war auf allen Positionen ein positiver Trend sichtbar. Hervorgehoben werden sollte hierbei auch Taro Hirose der jedes Tor des EHC vorgelegt hat und deshalb, zusammen mit Simon Wolf, Man of the Match ist.

Am nächsten Sonntag ist München zu Gast in Mannheim, welches wahrscheinlich das bis jetzt schwierigste Spiel dieser Saison für den EHC werden wird. Mannheim gewann bis jetzt 7 von 8 Spielen.