Spieltag 2: Grizzlys Wolfsburg vs. EHC Red Bull München
An Spieltag Nummer 2 treibt es den EHC Red Bull München nach Niedersachsen. Dort trifft man auf die Grizzlys Wolfsburg.
Drittel 1:
Es ist angerichtet und auch gleich ziemlich intensiv. Nach ca. 1:30 konnte der EHC schon in Führung gehen. Die Gastgeber nahmen eine frühe Strafe (hoher Stock). Doch München kam leider kaum in gute Schussbahn. Kurz nach Ablauf der Strafe gab es einen 2-auf-2-Konter für Wolfsburg. Doch Bibeau pflügte den Puck aus der Luft. Später gab es eine Chance für Yasin Ehliz, der sich durch die Abwehr drückte. Aber Ehliz kam wegen einem Haken nicht weit. Rückkehrer Dominik Kahun verschoss den Penalty Shot. Keine 2 Minuten später stand sich Wolfsburg selbst im eigenen Drittel im Weg, somit hatte der EHC eine 3-auf-1-Chance, die am Ende von Tobias Rieder verwandelt wurde. (Übrigens: Dieses Spiel ist das 100. Penny-DEL-Spiel für Tobias Rieder, alle im Trikot vom EHC München!) Später wurde das Penalty Kill von München in Frage gestellt. Maxi Kastner musste für 2 Minuten runter wegen Haltens. Diese konnte man ganz gut runterspielen. München blieb am Puck. Wolfsburg tat sich immer wieder schwer, den Puck aus der Zone rauszuspielen. Auch im Aufbau taten sich die Grizzlys schwer. Wolfsburg kam aber immer weiter in das Drittel vom EHC und erarbeitete sich den Ausgleich durch den Kapitän Spencer Machacek. Ca. 1:30 noch auf der Uhr gab es wieder eine gute und kurze Druckphase der Grizzlys. München tat sich schwer, brachte es aber gut über die Zeit. München kam aber auch noch kurz vor Ende an den Puck und erarbeitete sich gute Chancen, brachte jedoch nichts ein. Highlight des Drittels war die kleine Rangelei, wo sich Wolfsburg und München kurz zofften. Carrick und Machacek bekamen jeweils 2 Minuten für unnötige Härte.
Drittel 2:
Es ging weiter in Drittel zwei und München kam sehr gut raus. 30 Sekunden gespielt und Veit Oswald staubt den Rebound ab und schaffte es den Puck durch die Beine von Dustin Strahlmeier zu spielen. Tja, leider gab es aber dann die Revanche. Luis Schinko durchbrach die Abwehr von München und schaffte es mit einem lockeren Handgelenkschuss Antoine Bibeau zu überwinden. Es wurde dann ziemlich ausgeglichen. Wenige Unterbrechungen und Chancen auf beide Seiten. Bis zum Powerbreak, gab es keine große Chancen beider Teams. Nach dem Powerbreak gab es Chancen auf beiden Seiten. Wolfsburg übernahm aber dann die Dominanz und schaffte es nach einer schweren Druckphase dann die erste Führung des Spiels für die Grizzlys Wolfsburg. Nach langem Ausgeglichenem Eishockey ohne große Chance, kam dann Rückkehrer Dominik Kahun der den Puck per Handgelenkschuss ins Kreuzeck schoss. Es passierte nicht mehr viel und somit ging man mit einem 3:3 in die letzte Drittelpause.
Drittel 3:
Im letzten Drittel kam der EHC wieder sehr gut aus der Kabine und schaffte es sich schon die ein oder andere Chance zu erspielen. Es blieb jedoch beim Versuch. München blieb aber auch am Puck und schaffte es immer und immer wieder Chancen sich zu erarbeiten. Einmal konnten sich die Wolfsburger Kameraden bei Dustin Strahlmeier bedanken, der den One-Timer am kurzen Pfosten von Dominik Kahun hielt. Kurz nach Powerbreake konnte der EHC versuchen in Powerplay zu treffen. Die Ideen und Chancen waren da bloß war es immer wieder Dustin Strahlmeier. Kurz nachdem die Strafe abgelaufen war, gab es ein wildes, nicht gegebenes Tor für München wegen einer Torhüterbehinderung. Strahlmeier musste jedoch ordentlich was einstecken. Brady Ferguson fliegt unabsichtlich in Dustin Strahlmeier. Das Tor wurde nach Videobeweis zurecht nicht gegeben. Das war auch der Wecker der Grizzlys, die waren jetzt wieder wacher und unter anderem Ex-Münchner Les Lancaster schaffte es durch 2 Münchner durch, scheiterte jedoch an Antoine Bibeau. 5 Minuten vor Ende, musste der EHC noch zittern. McKenna musste wegen Beinstellen runter. ABER Wolfsburg verbaute sich die Strafe. Les Lancaster muss wegen Beinstellen runter. Kurz vor Schluss gab es nochmal die kalte Dusche. Luis Schinko zieht kurz vor Schluss einen Penalty Shot. Der geht Gott sei Dank nicht rein. Danke Bibeau. Back-to-Back gibt es Nachschlag.
Overtime:
Strahlmeier und Bibeau. Das sind die Namen der ersten 2:30 Minuten. Erst Bibeau, dann Dustin Strahlmeier der, mal wieder, einen Safe raushaut. Es wurde dann sehr passiv. Doch Luis Schinko brachte die Arena zum Jubeln. Den Rebound konnte Bibeau nicht mehr halten.
Fazit:
Ja ja, das tut natürlich weh. Die Statistiken sprechen doch eher für uns. Aber wie auch gegen Mannheim fehlten die Chancen zum Tor. Veit Oswald betonte aber auch das im Interview danach. Chancen sind da, aber es fehlt der Zug zum Tor. Somit fliegt man mit einem Punkt nach München zurück. Nächsten Freitag fliegt man jedoch wieder hoch und zwar zu den Fishtowns aus Bremerhaven, die am 2ten Spieltag einen 2:1 Sieg gegen Iserlohn feierten.
Torschützen:
EHC: Rieder (5), Oswald (20), Kahun (35)
WOB: Machacek (15), Schinko (21, 64 OT), Melchiori (31)
Minga11weissblau, offizieller Fanclub vom EHC Red Bull München
